Abtrennen von Ablegern bei Musella lasiocarpa     

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Bei der Musella lasiocarpa ist das Entfernen von Ablegern schwieriger als bei den Musa-Arten. Die Ableger kommen nicht seitlich vom Rhizom, sondern aus der Unterseite. Deshalb kommen die Ableger teilweise auch zwischen den Blattscheiben durch. Am besten trennt man die Ableger im Frühjahr vor dem Auspflanzen oder Umtopfen, da man an die Unterseite der Staude muss. Da die Ableger sehr stark werden, bevor sie Blätter bilden, können sie auch ohne Blattbildung entfernt werden. Ableger, die noch keine Wurzeln haben kann man in feuchte, sehr lockere Erde stecken und warm halten. Auf diese Weise habe ich schon zahlreiche Ableger zum Bewurzeln gebracht. Dieser Vorgang dauert aber einige Monate.

Da die Musella lasiocarpa zahlreiche Kindel bildet und zur Verbuschung neigt, kann man sie auch als Solitärpflanze halten, indem man die Kindel ständig abbricht. Auf diese Weise erhält man eine schöne Staude, bei der der flaschenförmige Scheinstamm schön zur Geltung kommt.

 

Diese Musella lasiocarpa wurde Wurzelnackt bei absoluter Dunkelheit und sehr trocken  im Keller bei zirka 5°C. überwintert.

 

Der Ableger ließ sich sehr leicht abbrechen.

 

Hier sieht man deutlich, dass der Ableger von unten aus der Mutterpflanze wächst. Das Entfernen des Ablegers beim Eingepflanzten Zustand würde Schaden verursachen.

 

Die Bruchstelle der Mutterpflanze und des Ablegers wird mit Asche bestreut.

 

Der Topf sollte so klein wie möglich sein, damit das Rhizom und die Wurzeln von weniger Verdunstungskälte umgeben sind. Jetzt braucht sie viel Wärme.

Erfolgreiches Gelingen wünscht dir Roland.