Das Ausgraben und Einlagern einer Ensete ventricosum
Scrollseite mit 17 Bildern!
Am 17.04.2009 wurde sie ausgepflanzt.

03.10.2009: Sie hat sie sich prächtig entwickelt.

Am 14.11.2009 war es soweit: Nach zwei leichten Frostnächten habe ich mich entschlossen die Ensete ventricosum auszugraben. Zuerst wurden die Blätter abgeschnitten.
|
|
![]() |
Zirka 10 cm um die Staude wurde die Erde spatentief abgestochen. Man sieht deutlich die Wasseransammlungen in den Blattscheiden.

Um die Staude wurde die Erde eine Spatenbreite und -tiefe ausgegraben.

Die unteren Wurzeln wurden abgestochen und die Staude wurde umgelegt. Anschließend wurde der Wurzelballen noch erheblich verkleinert.
![]() |
![]() |
Mit dieser Wurzelmasse wird sie überwintert.

Sie kam in einen großen Topf, der zuvor zirka 5cm mit sehr lockerer Erde aufgefüllt war. Diese Schicht dient zur Schonung der restlichen Wurzeln und Verbesserung der Standfestigkeit. Seitlich wird keine Erde aufgefüllt. Der Wurzelballen kann so besser trocknen.

Hier steht sie in ihrem Winterquartier bei einer Temperatur von zirka 10° C. Ich habe mich zu der stehenden Überwinterung entschlossen, da ich bei der letzten Überwinterung einer Ensete ventricosum Maurellii in Schräglage sehr schlechte Erfahrungen machte.
Auf diese zwei Überwinterungsmethoden von Bananenfreunden bin ich sehr gespannt:
Die liegende Überwinterung einer Ensete ventricosum von Michaela aus Zürich.
![]() |
![]() |
02.04.2010: Alle Enseten haben den Winter sehr gut überstanden. Trotz spärlichem und einseitigem Licht wuchsen sie nicht schief.

10.05.2010: Raus aus dem Winterquartier und ab in den Garten!

Das Pflanzloch wurde eine Spatentiefe ausgegraben.

Nach dem Einpflanzen wurden die unansehnlichen Blattteile entfernt.
|
|
|
Fortsetzung folgt!