Musella lasiocarpa, ein kleines Blühwunder

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12.05.2011: Stolz streckt die fünfjährige Musella lasiocarpa nach der Überwinterung ihre Blätter der Sonne entgegen.

 

06.06.2011: Die Kindel hatte ich ihr ständig entfernt, da ich eine Musella als Solo-Staude wollte. Nur so kommt der flaschenförmige Scheinstamm schön zur Wirkung. Das Absenken der Blätter kündigt eine Blüte an. Von diesem Zeitpunkt an hab ich keine Kindel mehr entfernt.

 

08.06.2011: Die Form der neuen Blätter ändert sich. Es fehlen die langen Blattstiele. Von nun an bekommt sie wöchentlich einen handelsüblichen Flüssigdünger.

 

11.06.2011: Sie hat einen sehr kräftigen Scheinstamm. Die Kindel sind wieder fleißig am Wachsen.

 

Die Blätter haben sich noch weiter abgesenkt.

 

19.06.2011: Die Blüte ist erkennbar. Die Blütenblätter beginnen sich gelb zu färben. Auch die Kindel sind kräftig gewachsen.

 

24.06.2011: Die Blüte erstrahlt in einem leuchtenden Gelb.

 

30.06.2011: Die Blätter stehen nun waagerecht. Dem Wachstum der Blüte und den Kindeln kann man fast zusehen.

 

05.07.2011: Die Blüte hat sich zu einem Kunstwerk entwickelt.

Die Blüten der Musella lasiocarpa sind wie bei allen Bananenstauden Zwitterblüten. Deutlich sind die Staubblätter (männlich) und Fruchtblätter (Narbe, weiblich) zu sehen.

 

15.08.2011: Jetzt gab es einen Standortwechsel. Die Musella ist nun der Mittelpunkt des Gartens. Meine Töpfe sind gekennzeichnet, damit sich nach einem Standortwechsel die Blüte und Blätter nicht neu ausrichten müssen. Inzwischen sind auch die Blätter der Mutterpflanze abgeschnitten. Sie hatten sich noch weiter abgesenkt und wurden welk. Ihren Soll hatten sie erfüllt.

 

20.08.2011: Einige Kindel werden bauchig und die Form der Blätter ändert sich.

 

10.09.2011: Sie beginnen zu blühen.

 

Auch zwischen den Blattscheiben der Mutterpflanze schieben sich Blüten raus.

 

24.09.2011: Damit man die Blüten der Kindel besser sehen kann, habe ich sie wieder in den Feuerkorb gestellt.

 

 

01.10.2011: Die Blüte der Mutterpflanze wächst ständig nach oben im Gegensatz zu den hängenden Blüten der Musas. Die Früchte sind nicht sichtbar. Man findet sie zwischen den verwelkten Blütenblättern.

 

14.10.2011: Da es nachts sehr stark abkühlt, habe ich sie ins Gewächshaus gestellt.

Fortsetzung folgt!