Musa Dwarf cavendish und Musa Dwarf Red, Überwinterung 08/09

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Experiment gescheitert!

Da meine Dwarfs 2008 ein sehr starkes Wachstum hatten und einen großen Platzbedarf haben, habe ich mich entschlossen mein Gewächshaus in ein Warmhaus umzubauen.

 

Noch sind sie ausgepflanzt.

 

 Die serienmäßige Verglasung von 4 mm Stegdoppelplatten reicht für ein Warmhaus nicht aus. Die Scheiben habe ich ausgebaut und auf die Felder Luftpolsterfolie gelegt.

 

Die Scheiben wurden wieder eingesetzt

und mit den Klammern befestigt.

 

Die überstehende Folie wurde abgeschnitten. Der Dachfirst bekam als Zusatz eine Leitungsisolierung aufgesteckt.

 

Als Heizung dient ein Ölradiator. Mit der kleinsten Einstellung ist im Warmhaus eine Temperatur von 15°C bis 18°C, was einer idealen Überwinterungstemperatur entspricht. Nach meinen Berechnungen entstehen bis zum Frühjahr Stromkosten in Höhe von zirka 30 €.

 

Über ein Funkthermometer habe ich eine gute Temperaturkontrolle.

 

Wird durch Sonnenbestrahlung das Gewächshaus zu stark aufgeladen, öffnet sich das Automatik-Dachfenster.

 

25.10.2008: Nach dem Ausgraben und Eintopfen wurden die Stauden ins Haus gestellt, wo es sehr eng wurde.

 

Der Winter kann kommen!

 

Januar 2009: Der Ölradiator musste ab Ende Dezember wesentlich höher eingestellt werden, um die Mindesttemperatur von 15° C zu halten. Wir hatten fast den ganzen Januar Dauerfrost und Nachttemperaturen bis zu -15° C. Nach dem Blick auf das Strommessgerät Ende Januar (Verbrauchskosten: 180 €) habe ich die Überwinterung im Gewächshaus abgebrochen. Die Stauden habe ich ins Haus geholt und die Blätter eingekürzt.

Fazit: Ein normales Gewächshaus mit Stegdoppelplatten und zusätzlichem Schutz mit Luftpolsterfolie eignet sich nicht zur Überwinterung von wärmebedürftigen Stauden.

Ein Foto vom 26.03.2009: Ohne Zusatzlicht und trockene Haltung bleiben sie noch bis zur Auspflanzzeit im Haus. Die Tagestemperatur beträgt zirka 20° C, die Nachttemperatur 16° C.