Die Fruchtblüte von Bananenstauden
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Da sich die Staubblätter (männlich) und Fruchtblätter (Narbe, weiblich) in einer Blüte befinden, handelt es sich bei den Fruchtblüten von Bananenstauden um selbst befruchtende (Zwitter-) Blüten.


Um an das Geheimnis der Befruchtung zu gelangen, muss ein geschlossenes Deckblatt geöffnet werden.

Durch den Druck des Deckblattes auf die Fruchtblüte, werden die Staubblätter auf die Narbe gedrückt. Öffnet sich das Deckblatt auf natürliche Weise, ist die Fruchtblüte längst befruchtet.
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Nach erfolgreicher Selbstbestäubung, die schon fortgeschrittene Fruchtbildung.


Die aufgeschnittene Frucht zeigt deutlich, dass eine Befruchtung stattgefunden hat. Es bleiben so viele Bananenfrüchte an der Staude, soviel die Staude ausbilden kann. Je kräftiger eine Staude ist, desto mehr Früchte behält sie. Dies ist vergleichbar mit Obstbäumen, die einen Teil ihrer jungen Früchte abwerfen und sich somit ausputzen.

Hier ein Vergleich mit 2 Stauden, die zur gleichen Zeit zu blühen begannen und die selben Umweltbedingungen hatten. Eine Staude ist ausgepflanzt, die andere wird im Topf kultiviert.
Die ausgepflanzte Staude behielt 25 Früchte zur Ausreifung.
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Die Staude in Topfhaltung behielt 10 Früchte zur Ausreifung.
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Hat der Prozess des Abwerfens von Früchten begonnen, fallen sämtliche neuen Fruchtblüten ab. Ein leichtes berühren reicht schon aus, um die Fruchtblüten vom Blütenstrang zu lösen.

Dies ist der Zeitpunkt, wo man die Hauptblüte unterhalb der letzten sich ausbildenden Frucht abschneiden kann. In den Anbauländern wird dies praktiziert, um die Qualität der Früchte zu steigern. Die abgeschnittene Blüte gilt auch als Delikatesse.


Die gesamte Energie kann nun in die Früchte einfließen.

Hier ein Link: Kochrezept für Bananenblüten
