Freilandüberwinterung einer Musa Basjoo im Winter 2010/11 mit minimalem Schutz

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06.11.2010: Eine ausgepflanzte Musa Basjoo mit zwei Kindel überwinterte ich mit minimalem Schutz.  Bei diesem Experiment ging es nur darum, ob das Rhizom überleben wird.

 

Der Boden wurde mit Laub bedeckt.

 

Über das Laub legte ich Bananenblätter.

 

Als Abdeckung und zur Sicherung des Laubes und der Bananenblätter stellte ich Kegelförmig lange Blattstiele um die Staude.

 

Das Ganze wurde nochmals mit 4 Tomatenstecken und einem Band gesichert.

 

20.12.2010: Die Blätter sind inzwischen abgebrochen, der Stamm steht noch. Er war durchgefroren und ist nach dem Auftauen eingeknickt.

 

Am 27.03.2011 habe ich um die Staude alles entfernt. Die verbleibenden Stämme habe ich scheibchenweise abgeschnitten, bis ich auf gesundes Gewebe gekommen bin.

 

Die Stämme habe ich nochmals unterhalb der ausgefransten Blattbasen abgeschnitten und ein Foliengewächshaus darüber gestellt. Das Foto ist vom 02.04.2011 und man sieht deutlich, dass sie etwas getrieben haben.

 

05.05.2011: Dank des Foliengewächshauses sind die Ableger sehr schnell gewachsen. Der Austrieb des Hauptstammes hat sein Wachstum eingestellt. Der Stummel wurde schließlich das Opfer von Fäulnis. Die rechte Staude hatte ich vor dem Winter ausgegraben und im Keller überwintert. Am 02.04.2011 habe ich sie ausgepflanzt.

01.10.2011: Trotz des Neustartes haben die Stauden eine Höhe von 4,5 Metern bis zur Blattspitze erreicht. Die rechte Staude, die ich im Keller überwintert hatte, wurde nicht größer als die Stauden, die aus dem im Freien überwinterten Rhizom entsprungen sind.

Siehe auch: Ist Ausgraben die bessere Lösung?

Ende