Bilder 2009

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11.04.2009: Das Bananenbeet wurde vorbereitet.

Hier die komplette Dokumentation: "Vorbereitung eines Bananenbeetes".

 

 

17.04.2009: Sehr früh habe ich dieses Jahr das Bananenbeet bepflanzt und die Umbauung entfernt.

 

Das neue Dwarfbeet war einige Tage zuvor noch eine Teichanlage.

 

10.05.2009: Im Spätjahr wurde die "Musa x paradisiaca" ausgegraben und zur Überwinterung die Blätter aus Platzmangel abgeschnitten. Trotz der Früchte hatte ich sie relativ dunkel und trocken bei 10° bis 15° C überwintert. Am 17.04.2009 habe ich sie ins Freie gebracht. Die Früchte wurden dann sehr schnell reif, hatten viele Samenkörner und einen sehr faden Geschmack.

 

07.06.2009: Da sich meine Basjoos 2008 sehr stark ausgebreitet hatten, wollte ich sie reduzieren, in dem ich sie den Winter 08/09 ihrem Schicksal überließ. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass die Rhizome ohne einen besonderen Schutz wieder austreiben.

Das Foto ist vom 14.12.2008. Die Blätter wurden abgeschnitten und die Scheinstämme ohne Schutz überwintert. Der Boden war mit den abgeschnittenen Blättern bedeckt. Die Scheinstämme haben den Winter nicht überlebt. Obwohl wir einige Male Nachttemperaturen von -15° C hatten, haben die Rhizome überlebt. Der größte Sprössling hat inzwischen eine Höhe von 90 cm bis zur Blattspitze erreicht.

 

17.07.2009: Erst seit drei Wochen kann man den Stauden beim Wachsen zuschauen. Zuvor waren die Nächte zu kühl.

 

Ensete ventricosum

 

Hier die "Ensete ventricosum Maurellii", die ich vor der Überwinterung abgeschnitten hatte. Siehe:  Dokumentation einer abgeschnittenen "Ensete ventricosum Maurellii".

 

Im Dwarfbeet hat sich einiges getan.

 

09.08.2009: Die Stauden haben kräftig aufgeholt. Ob sie das Wachstum der vergangenen Jahre erreichen, wird sich noch zeigen.

 

30.08.2009: Der August war für die Bananenstauden der beste Monat.

Diese Basjoos habe ich aus dem Pulk heraus gestochen,

der sich im Frühjahr aus den ungeschützten Rhizomen

gebildet hatte. Ich habe sie in Kübel gepflanzt. Sie werden

im Herbst auf diversen Veranstaltungen zur Dekoration

benötigt.

Die Höhe dieser einjährigen Basjoos beträgt zirka 3 Meter

bis zur Blattspitze.

 

23.09.2009: Vom Garagendach aus fotografiert.

 

03.10.2009: So langsam neigt sich die Vegetationszeit zu Ende.

Der Garten ist wie immer um diese Zeit zum Dschungel geworden.

 

 Diese Basjooblüte kommt zu spät!

 

Maurellii im Gegenlicht.

 

Fotos als Größenvergleich.

 

Vergleich von abgeschnittener und nicht abgeschnittener Ensete ventricosum Maurellii.

Siehe:  Dokumentation einer abgeschnittenen "Ensete ventricosum Maurellii".

Dies ist die Maurellii, die ich letztes Jahr abgeschnitten hatte. Sie ist wesentlich größer als die nicht abgeschnittene geworden.

 

 

Die nicht abgeschnittene ist vom Frühjahr bis in den Sommer hinein nur sehr zögerlich gewachsen. Vermutlich hatte sie mit Fäulnis zu kämpfen. Ausgelöst durch die Wasseransammlungen über Winter in den Blattstielen. Bei der abgeschnittenen Maurellii konnte sich durch die fehlenden Blattstiele kein Wasser sammeln.

 

19.10.2009: Zwei, für diese Region, sehr früh einsetzende Frostnächte hat den Stauden stark zugesetzt. Viele Blätter sind erfroren und abgeknickt. Da ich meine Stauden ohne Blätter überwintere, ist dies im Augenblick für mich nur ein Schönheitsfehler, der allerdings den Augen weh tut. Der leichte Frost konnte den Stämmen nichts anhaben, die auch teilweise durch die abgeknickten Blätter geschützt waren.

 

24.10.2009: Da die Wetterprognose für die nächste Zeit sehr gut aussieht, habe ich mich entschlossen, die Stauden noch nicht in ihr Winterquartier zu bringen. Die erfrorenen Blätter habe ich abgeschnitten. Bei sehr vielen Blättern musste nur ein Teil abgeschnitten werden. Die ersten zwei Fotos sind noch Fotos des Grauens.

 

Nach dem Abschneiden der erfrorenen Blätter sah alles wieder viel freundlicher aus.

 

Jetzt ist auch die sehr späte Blüte gut sichtbar.

 

Dem Speer sieht man an, dass er dem Frost ausgesetzt war. Die Markierung zeigt das Wachstum von 12:00 bis 16:00 Uhr. Die Tageshöchstwerte waren 16° C.

 

Hier nochmals ein Gesamtüberblick.

 

12.12.2009: Noch nie hatte ich um diese Zeit solch einen Anblick in meinem Garten. Die Basjoos halten sich trotz drei leichten Frostnächten tapfer. Sogar das Wachstum der Blüte ging weiter. Nachahmung nicht empfehlenswert! 

 

19.12.2009: Eigentlich hatte ich gehofft, dass ich bis Weihnachten eine blühende Bananenstaude weihnachtlich schmücken kann. Leider hat eine kleine Frostperiode die kleine Sensation zunichte gemacht. Vorsorglich hatte ich zuvor einen großen Teil der Basjoos ausgegraben. Siehe auch die Dokumentation: "Ist Ausgraben die bessere Lösung?"

 

So sehen erfrorene Bananenfrüchte aus.

 

23.12.2009: Als die gefrorenen Stämme wieder auftauten, knickten sie ab.

 

Die Stämme habe ich dann ganz unten abgeschnitten. Bei den dickeren Stämmen hätte ich noch einen Meter stehen lassen können, da der Kern noch nicht durchgefroren war.

 

Sämtliche Bananenblätter und Blätter von Cannas habe ich über die Stammstummel als Frostbremse für die Rhizome gelegt.

 

Anschließend wurde das Ganze noch mit einer Plane abgedeckt.

Ende 2009

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